Galvanischer Strom - ein Buch mit sieben Siegeln?

Nein! Galvanischer Strom ist Gleichstrom

Die Defination für Gleichstrom
Als Gleichstrom wird ein elektrischer Strom bezeichnet, dessen Stärke und Richtung sich nicht ändert (DIN 40 110-1). Gleichstrom klingt langweilig, nicht so geheimnisvoll wie "Galvanischer Strom". Die Bezeichnung "Galvanischer Strom" ist modern, absolut "in". Denken Sie nur an die Methode "Falten bügeln"! Dem Entdecker Luigi Galvani zu Ehren wurde der Gleichstrom als "Galvanischer Strom" und seine heute umfangreichen Anwendungen als Galvanisation bezeichnet.

Für die Elektrolyse wird Gleichstrom benötigt
Gleichstrom, Pardon "Galvanischer Strom", bedeutet, der Strom fließt konstant in eine Richtung. Also z.B. von der Anode zur Kathode. Gleichstrom bzw. Galvanischer Strom kennen keine Frequenzen. Wechselstrom dagegen ändert ständig seine Stromrichtung. Die Anzahl der Wechsel, die Perioden, werden Frequenzen genannt, mit der Einheit Hertz. Gleichstrom wird entweder mit Hilfe einer Batterie erzeugt, mit Hilfe eines Netzadapters oder mit einem Galvanoblock. Für die Elektrolyse wird Gleichstrom benötigt. 

Übrigens
Mit rund 10000 Stromtarifen in Deutschland hat der Verbraucher die Qual der Wahl. Nach wie vor beziehen aber noch viele Kunden ihren Strom über die sogenannten Grundversorgungstarife, die teilweise erheblich über dem angebotenen Durchschnittspreis liegen. Die meisten Kunden bezahlen aus reiner Bequemlichkeit zuviel.